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Waffen

Deutschland hat einen der strengsten Waffengesetze der Welt und es gibt keine einfachen Möglichkeiten legal Schusswaffen zu besitzen. Doch vermehrt wird in Deutschland nach Alternativen gesucht, um sich im Fall der Fälle schützen zu können. So ist alleine im ersten Halbjahr 2016 die Anzahl der neu ausgestellten kleinen Waffenscheine um fast die Hälfte gestiegen.
Dies zeigt, dass sich die Menschen immer weniger Sicherheit verspüren.

In diesem Artikel werden die wichtigsten legalen Waffen und Gegenstände vorstellen, mit denen Sie sich im Alltag und in einer Krise zur Wehr setzen können.

Der steile Weg zum Waffenschein

Schusswaffe

Schusswaffen dürfen nur unter strengen Auflagen besessen werden. ©Tudor44/pixabay.com

Wie bereits erwähnt ist es nicht einfach legal eine Schusswaffe besitzen zu dürfen. Es wird eine gültige Waffenbesitzkarte benötigt und diese wird nur mit einem Bedürfnisnachweis ausgestellt.

Solch ein Bedürfnis haben zum einen Mitglieder eines Schützenvereins, hinzu kommt eine Mitgliedschaft von mindestens einem Jahr und regelmäßige Teilnahme an Schießübungen.
Zum anderen dürfen Jäger die im Besitz eines Jagdscheins sind ebenfalls Waffen besitzen. Die Ausbildung kostet hier satte drei- bis viertausend Euro. Außerdem muss man sich, für die Erlaubnis als geeignet und zuverlässig im Sinne des Waffengesetz erweisen, hierzu wird u. a. das Führungszeugnis überprüft.

Hat man die Waffenbesitzkarte schließlich erhalten, wird man sich nicht darauf ausruhen können. Der Besitzer muss je nach Situation weiterhin im Schützenverein tätig sein und einen Nachweis an Schießübungen abgeben und als Jäger den Jagdschein regelmäßig erneuern. Tut man dies nicht entfällt das Bedürfnis und somit die Erlaubnis eine Schusswaffe besitzen zu dürfen.

Gas- und Luftdruck Waffen

Fernkampfwaffen: Bogen und Armbrust

Zielscheibe - zielen lernen

Fernkampf ist sehr effektiv, allerdings ist etwas Übung erforderlich ©Ajale/pixabay.com

Eine weitere Möglichkeit zur Selbstverteidigung sind Fernwaffen, dazu gehören Bögen und Armbrüste. Beide Waffen verschießen Geschosse, der Bogen Pfeile und die Armbrust vorwiegend Bolzen.
Die Funktionsweise beider Waffen ist allerdings sehr unterschiedlich und beide Waffen haben ihre eigenen Vor- und Nachteile, auf die nachfolgend besonders eingegangen wird.

Zielen mit einer Fernkampfwaffe

Ein Bogen ist in erster Linie eine leichte und Kompakte Waffe mit der ein eingeübter Schütze Ziele bis etwa 50 Meter Entfernung treffen kann. Da die Sehne des Bogens während der Schussabgabe von der Muskelkraft gespannt wird, kann das Zielen davon beeinträchtigt werden.
Eine Armbrust muss schon vor der Schussabgabe gespannt werden, sobald der Auslöser betätigt wird, feuert die Waffe das Geschoss. Somit ist das Zielen mit einer Armbrust für Laien deutlich einfacher als mit einem Bogen. Darüberhinaus verfügen viele Armbrüste über Zielhilfen, wie Zielfernrohre, was die Präzision beim Zielen enorm erleichtert.

So kann man mit etwas Übung mit einer Armbrust Ziele in 30 Metern Entfernung treffen, mit einem Bogen gehört oft viel mehr Übung dazu. Dafür können sich Bogenschützen über eine hohe Feuerrate freuen, während ein Armbrustschütze die Armbrust erst mühsam nachspannen muss.

Für welche der Waffen man sich letztendlich entscheidet bleibt einen selbst überlassen, wir empfehlen Anfängern zu einer Armbrust zu greifen.

Beide Waffen können ohne Erlaubnis erworben und geführt werden. Bei einer Armbrust wird allerdings beim Kauf das vollendete 18. Lebensjahr vorausgesetzt.

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